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Theater Nikola Landshut e.V.

Buehne Landshut

Interessenverband der freien

darstellenden Künste

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Ereignisse

Freitag, 24 April 2026 - 20.00
"Die 8 Frauen"
Samstag, 25 April 2026 - 20.00
"Die 8 Frauen"
Donnerstag, 30 April 2026 - 20.00
"Die 8 Frauen"
Freitag, 01 Mai 2026 - 20.00
"Die 8 Frauen"
Samstag, 02 Mai 2026 - 20.00
"Die 8 Frauen"
Freitag, 08 Mai 2026 - 20.00
"Die 8 Frauen"
Samstag, 09 Mai 2026 - 20.00
"Die 8 Frauen"


An einem verschneiten Morgen auf einem französischen Gut während der 1950er Jahre erwartet eine Familie die älteste Tochter des Hauses Susanne (gespielt von Anja Wagner). Die studiert in England und
kehrt über Weihnachten nach Hause zurück. Gaby (Sabine Hoffmann), ihre Mutter, hat sie vom Bahnhof abgeholt und das Eintreffen der „Engländerin“ sorgt am Tag vor Heiligabend für große Freude im
Haus. Vor allem Großmutter Mamy (Gaby Wildwasser) und Susannes jüngere Schwester Catherine (Lena Lackermeier) sind hocherfreut über die Ankunft. Zum Willkommensreigen gesellen sich Augustine (Steff
Platzek), Gabys Schwester und damit Susannes Tante, Madame Chanel (Christina Stenzenberger), die Köchin, und das neue Hausmädchen Louise (Lea Viola Fuchs).
Lediglich der Vater Marcel, der einzige Mann im Haus, glänzt durch Abwesenheit. Zumindest hat er aber einen triftigen Grund für seine Abwesenheit, denn er liegt – mit einem Messer im Rücken – tot in seinem Bett. Louise, die ihm sein Frühstück bringen wollte, findet ihn in seiner misslichen Lage. Nun ist guter Rat teuer. Die Verständigung der Polizei, dem widrigen Wetter, vor allem aber der Tatsache geschuldet,
dass die Telefonleitung gekappt wurde, erweist sich als nicht durchführbar. Was aber zur völligen Panik im Hause führt, ist die Frage: Wer hat den Hausherren ins Jenseits befördert und vor allem warum?
Marcels Geschäfte liefen in letzter Zeit schlecht, auch dadurch bedingt, dass sein neuer Kompagnon ihn ziemlich über’s Ohr gehauen hat. Trotzdem scheidet Selbstmord aus, denn die Kunst, sich ein Messer
in den Rücken zu rammen, beherrschen nur die wenigsten und Marcel gehört nach einhelliger Meinung nicht zu denen, die dieser Kunst mächtig sind. Als plötzlich, der Wetterlage zum Trotz, noch Marcels
Schwester Pierrette (Anne Kingsley) unverhofft im Haus eintrifft, ist das mentale Chaos der Familie komplett. Pierrette ist zwar offensichtlich allen Familienmitgliedern unbekannt, wird aber gerne und mit
großer Hingabe in die Reihe der Tatverdächtigen aufgenommen.
Was folgt, ist die Beherrschung der psychologischen Kriegsführung unter den Damen, denn keine kann als Täterin ausgeschlossen werden. Ab jetzt geben sich Misstrauen und Argwohn die Hand. Dazu mischt
sich die Angst, wer sich als nächstes Opfer der Gunst des unbekannten Mörders erfreuen darf. Wobei ein Mörder kaum in Frage kommt – eher schon eine Mörderin.
Bühnenensemble zeigt Mut zum Risiko
Das Stück verblüfft zum einen durch seine Rasanz, zum anderen durch seine schauspielerische Vielfältigkeit. Erstmals wagte das Nikola-Theater den Spagat zwischen Schauspiel und Musical, denn jeder
der Darstellerinnen wurde – getreu der Buchvorlage – eine Gesangspassage angedacht. Dabei erwies sich das Bühnenensemble als risikofreudig, vor allem aber als textsicher und durchaus hörenswert.
„Die acht Frauen“ ist nicht nur ein Krimi, sondern skizziert auch auf satirische Weise die gesellschaftliche Rolle der Frau in der damaligen Zeit. Die Mischung aus Spannung, Humor und tiefen Ein-
blicken in die menschliche Psyche wurde von den acht Darstellerinnen authentisch in den Pfarrsaal gespielt, wobei sich deren Begeisterung für das Stück nahtlos auf das Publikum übertrug.


■ Information
Wer wissen will, wie der Fall ausgeht, kann seiner Neugierde noch an folgenden Terminen nachgehen:
24., 25. und 30. April sowie 1., 2., 8. und 9. Mai.
Beginn ist jeweils um 20 Uhr,
Einlass ab 19.30 Uhr im Pfarrsaal im Pfarrzentrum St. Nikola, Nikolastraße 41a.
Weitere Informationen gibt es unter www.theater-nikola.de